· Euskirchen

Dem „Rotkreuz-Spirit“ auf der Spur

Vom Team Nachhaltigkeit wurde ein ganzheitliches Nachhaltigkeitskonzept entwickelt, das ökologische und soziale Verantwortung als gleichwertige Säulen definiert. Foto: DRK/Angelika Eimermacher/pp/Agentur ProfiPress
Die Mitglieder im Team „Gute Arbeitsbedingungen“ widmeten sich der Überarbeitung und Neugestaltung der Corporate Benefits. Foto: Kerstin Rottland/pp/Agentur ProfiPress
Das Team „Führungs- und Konfliktkultur“ beschäftigte sich mit dem humanitären „Spirit“ des DRK, auch dafür gab es Zertifikate. Foto: Kerstin Rottland/pp/Agentur ProfiPress
Die erfolgreich abgeschlossenen Themen der ersten beiden Projektzyklen werden durch die Themen des dritten und letzten Projektzyklus komplettiert, der im Juni startet. Foto: Kerstin Rottland/pp/Agentur ProfiPress
Die Zertifikate erhielten alle Team-Mitglieder (hier das Team Wissensmanagement) aus den Händen von DRK-Kreisgeschäftsführer Rolf Klöcker (2.v.l.) und Projektleiter Boris Brandhoff (r.). Das #ZukunftMachen-Team hatte die Auszeichnungen vorbereitet. Foto: Kerstin Rottland/pp/Agentur ProfiPress
Beim Review zum Ende des zweiten Projektzyklus von #Zukunft machen stellten alle vier Teams (hier das Team „Führungs- und Konfliktkultur“) nacheinander die Zwischenergebnisse vor. Foto: Kerstin Rottland/pp/Agentur ProfiPress

Projekt #ZukunftMachen beim DRK Euskirchen: – Teams gaben zum zweiten Mal Einblick in den Zwischenstand: – Von Corporate Benefits über Wissensdatenbank bis Nachhaltigkeitskonzept und Rotkreuz-Spirit – Abschluss für Ende Juni 2027 geplant

Euskirchen – Im Rotkreuz-Zentrum Euskirchen fand kürzlich das Endreview zum zweiten Projektzyklus von #ZukunftMachen beim DRK-Kreisverband Euskirchen statt. Mitarbeitende aus den vier Innovationsteams präsentierten die Fortschritte und Ergebnisse ihrer aktuellen Projekte und stellten der Steuerungsgruppe die nächsten Schritte auf dem Weg zu einer zukunftsfähigen Organisationsentwicklung vor.

Im Mittelpunkt standen erneut die Themen „Nachhaltigkeit“, „Wissensmanagement“, „Gute Arbeitsbedingungen“ sowie „Führungs- und Konfliktkultur“. Ziel des durch den Europäischen Sozialfonds Plus (ESF Plus) und das Bundesministerium für Arbeit und Soziales im Förderprogramm „rückenwind³“ geförderten Projekts ist es, Veränderungsprozesse im DRK-Kreisverband nicht „von oben“ vorzugeben. Sondern gemeinsam mit den Mitarbeitenden zu entwickeln und nachhaltig in die Organisation zu integrieren. 

Der zweite Projektzyklus ist im Oktober letzten Jahres gestartet. Die vier Teams haben sich seitdem auch weiterhin regelmäßig mit ihren sogenannten „Product Ownern“, also den Teammitgliedern, die für die inhaltliche Ausgestaltung der Innovationsthemen verantwortlich sind, getroffen, um gemeinsam wichtige Themen voranzutreiben. Während sich das Team „Führungs- und Konfliktkultur“ dem humanitären „Spirit“ des DRK widmete – und der Frage, wie die sieben Grundsätze des DRKs künftig noch besser in der täglichen Arbeit zu spüren sind –, beschäftigten sich die Mitglieder im Team „Gute Arbeitsbedingungen“ mit der Überarbeitung und Neugestaltung der Corporate Benefits. Unter anderem regten die Mitglieder des Innovationsteams an, auch Leistungen wie Kinderbetreuungs- oder Gesundheitsangebote, z.B. Physiotherapie, in das bestehende Angebot aufzunehmen. 

Mit den Vorbereitungen zur Implementierung eines sogenannten „DRK-Wiki“ beschäftigte sich das Team „Wissensmanagement“. Das Wiki stellt sicher, dass wichtiges Wissen über die im ersten Projektzyklus entwickelte Rotkreuz-App für alle Mitarbeitenden immer und überall abrufbar ist. Die neue App-Funktion könne unter Umständen schon in den nächsten Monaten gelauncht werden, verriet Product Owner Ralf Krutwig. 

Auch das Team „Nachhaltigkeit“ geht den nächsten Schritt in Richtung Zukunftsfähigkeit. Ergänzend zum aktuellen Nachhaltigkeitsbericht wurde ein ganzheitliches Nachhaltigkeitskonzept entwickelt, das ökologische und soziale Verantwortung als gleichwertige Säulen definiert. Projektleiter Boris Brandhoff zeigte sich begeistert von allen vier Präsentationen im Endreview des zweiten Zyklus von #ZukunftMachen und hob die besondere Bedeutung des gemeinsamen Austauschs hervor: „Es hat sich so viel getan! Man ahnt jetzt, daraus werden Lösungen entstehen, die langfristig tragen.“ Auch Geschäftsführer Rolf Klöcker unterstrich den Anspruch des Projekts, Veränderung als dauerhaften gemeinsamen Prozess zu verstehen. „Danke, dass Ihr alle dabei mithelft.“

Das Projekt #ZukunftMachen läuft insgesamt über drei Jahre und versteht sich als „Labor und Experimentierraum“ für neue Formen der Zusammenarbeit und Organisationsentwicklung innerhalb des Wohlfahrtsverbands. Die erfolgreich abgeschlossenen Themen der ersten beiden Projektzyklen werden durch die Themen des dritten und letzten Projektzyklus komplettiert, der im Juni startet. Das Ende der Abschlussphase ist für Ende Juni 2027 vorgesehen. 

pp/Agentur ProfiPress